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Coronavirus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Pandemie der Coronavirus-Krankheit hat sich weltweit ausgebreitet und wirkt sich auf das Leben eines jeden Menschen aus. Anzeichen wie Fieber, neuer und anhaltender Husten, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Halsschmerzen können auf den neuartigen Virus hinweisen. Menschen mit bereits bestehenden chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes scheinen ein höheres Risiko für die Entwicklung von Komplikationen aufzuweisen. Es ist bekannt, dass Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen ein höheres Risiko für Komplikationen wie Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Herzinfarkt haben.1 Viren gelten als einer der häufigsten Auslöser der Herzmuskelentzündung. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob das SARS-CoV-2-Virus die Herzmuskelzellen direkt schädigt oder indirekt über die durch Infektion ausgelösten entzündlichen Prozesse. Menschen über 60 Jahre sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, da viele auch an einer Herzschwäche und anderen zugrundeliegenden Erkrankungen leiden. Darüber hinaus ist beobachtet worden, dass das Coronavirus zu einer Entzündung an der inneren Gefäßwand führen kann. Dies kann in Folge dessen zu einem Gefäßverschluss im Gehirn führen und einen Schlaganfall auslösen.2

Menschen jeden Alters können mit dem neuen Coronavirus infiziert werden. Allerdings stellt das Virus ein besonderes Risiko für Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen dar.

Um eine Infektion zu vermeiden, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Kümmern Sie sich zu Hause um Ihr Herz. Pflegen Sie Ihr soziales Netzwerk auch aus der Ferne und kommunizieren Sie regelmäßig mit Ihren Freunden und Ihrer Familie.
  • Um Stress und Erschöpfung zu vermeiden, sollten Sie einen Tagesplan einhalten und einen gesunden Lebensstil pflegen.
  • Machen Sie weiterhin Sport oder bewegen Sie sich aktiv, ernähren Sie sich ausgewogen, trinken Sie ausreichend Wasser und schlafen Sie ausreichend.
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente weiterhin ein. Das eigenmächtige Absetzen von blutdrucksenkenden Medikamenten wie ACE-Hemmern und Sartanen sollte nicht erfolgen.3 Befolgen Sie den ärztlichen Rat.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen und Zusammenkünfte bzw. halten Sie mindestens 2 Meter Abstand zu Personen, auch wenn diese nicht krank sind.
  • Halten Sie sich an die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Die wichtigsten Hygienetipps sind:

  1. Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben.
  2. Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend.
  3. Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  4. Waschen Sie regelmäßig, gründlich und mindestens 20 Sekunden Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten. Alkoholische Desinfektionsmittel, die meist hautrückfettende Substanzen enthalten, können zur regelmäßigen Desinfektion der Hände ebenso verwendet werden.

Deutsche Kliniken registrieren zurzeit weniger Patienten mit akuten Herzinfarkten und Schlaganfällen. Dies wird auf die Verunsicherung und Angst der Betroffenen vor einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus zurückgeführt. Da Notfall-Patienten und Corona-Patienten jedoch auf getrennten Stationen behandelt werden, ist die Angst unbegründet. Sowohl beim Herzinfarkt als auch beim Schlaganfall ist eine möglichst kurze Zeit bis zur Behandlung entscheidend für den weiteren Verlauf. Die Ärzteschaft mahnt daher, beim Auftreten von Symptomen den Notruf zu wählen oder ein Krankenhaus aufzusuchen.

Coronavirus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Jede Minute Bewegung leistet einen wichtigen Beitrag zur eigenen Gesundheit.

Damit Sie es mit dem Anfang leicht haben, haben wir Ihnen einfache Übungen für zu Hause zusammengestellt. Es ist nie zu spät, ein aktiveres Leben zu führen. Halten Sie sich fit!

  1. Global Heart 2020; 15: 24
  2. Published Online April 17, 2020, https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30937-5
  3. Deutsches Ärzteblatt; 16: A823-A824
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