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Gesunde Ernährung

Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes spielt die richtige Ernährung eine große Rolle, denn diese trägt dazu bei, Folgeerkrankungen vorzubeugen oder hinauszuzögern. Die Basis einer gesunden Ernährung entspricht im Grunde – mit wenigen Besonderheiten – denselben Empfehlungen, wie sie für alle Menschen gelten sollten. Wichtig ist zu wissen, welche Bestandteile der Nahrung Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben und welche nicht. Eine bedarfsgerechte Ernährung ist immer ausgewogen und abwechslungsreich, enthält reichlich Ballast- und Vitalstoffe wie Mineralstoffe sowie Vitamine. Dafür sorgt ein regelmäßiger Verzehr von Gemüse, Salat, Pilzen und Obst. Die pflanzenreiche Kost sollte durch eiweißreiche Lebensmittel ergänzt werden, am besten in Kombination mit gesundem Fett und nur einer kleinen Portion Kohlenhydraten.

Eine vollwertige Ernährung versorgt den Körper mit der nötigen Energie und macht uns widerstandsfähig gegenüber anderen Erkrankungen oder beugt anderen ernährungsbedingten Erkrankungen wie z. B. Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen vor.

Gesunde Ernährung

Vollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Die Deutsche Gesellschaft hat bisherige Erkenntnisse in 10 Regeln formuliert:1

  1. Genießen Sie Lebensmittelvielfalt.
  2. Nimm „5 am Tag“ Gemüse und Obst (3 × Gemüse und 2 × Obst).
  3. Wählen Sie Vollkorn.
  4. Ergänzen Sie die Auswahl mit tierischen Lebensmitteln.
  5. Verwenden Sie gesundheitsfördernde Fette.
  6. Sparen Sie Zucker und Salz ein.
  7. Trinken Sie am besten Wasser.
  8. Bereiten Sie Speisen schonend zu.
  9. Essen Sie achtsam.
  10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung.
Tipps & Tricks:2
  • Legen Sie 1-2 vegetarische Tage in der Woche ein.
  • Traubenzuckerreiches Obst in Joghurt oder Quark lässt den Blutzucker langsamer ansteigen als Obst allein. Für Menschen mit Diabetes gilt: Nicht mehr als 1 bis 2 Handvoll Obst am Tag.
  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit Eiweiß. Wichtige Lieferanten sind u.a. Fisch, Käse und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, Bohnen.
  • Wenn Sie Kohlenhydrate essen, dann die Vollkornvariante. Dinkel wird häufig besser vertragen als Weizen, beeinflusst den Blutzucker nicht so schnell und macht länger satt.
  • Meiden Sie Trans-Fettsäuren aus der industriellen Fettverarbeitung, greifen Sie lieber zu Ölen wie Lein-, Raps- oder Walnussöl.
  • Als Getränke eignen sich am besten kalorienfreie bzw. -arme Getränke wie Mineralwasser oder Leitungswasser bzw. Wasser mit eingelegten Obstscheiben.
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  1. Presseinformation: DGE intern, 2017 9/2017 vom 29.08.2017. https://www.dge.de/presse/pm/10-regeln-der-dge-aktualisiert (Zugriff: 09.04.2020)
  2. Diabetes und Ernährung. Eine Broschüre für Diabetesberaterinnen und -assistentinnen. 1. Auflage, Oktober 2017
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