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Mein Leben mit Diabetes

Die Erkrankung des Typ-2-Diabetes ist zwar nicht heilbar, aber gut behandelbar. Zur Behandlung des Diabetes mellitus gehören Schulungen und eine Anpassung bestimmter Lebensgewohnheiten, wie zum Beispiel Ernährung und Bewegung. Allein durch gesunde Lebensweise könnte etwa jeder zweite Typ-2-Diabetiker den Blutzucker in den Griff bekommen und keine medikamentöse Therapie mehr benötigen. Vor dem Hintergrund des Risikos für Folgeerkrankungen wird Typ-2-Diabetes heute ganzheitlich behandelt. Für die richtige Behandlungsweise werden Alter, Erkrankungsstadium, Körpergewicht, individuelle Risikofaktoren und Vorerkrankungen mitberücksichtigt.

Beim Typ-2-Diabetiker wird im Gegensatz zu Typ-1-Diabetikern über längere Zeit noch Insulin produziert. Aufgrund einer zunehmenden Insulinresistenz lässt die Produktion im Laufe der Erkrankung jedoch immer mehr nach. Mangelnde körperliche Bewegung verstärkt die Insulinresistenz, ein wichtiges Behandlungsprinzip bei Typ-2-Diabetikern ist somit die Gewichtsabnahme. An erster Stelle der Therapie des Typ-2-Diabetes steht die Änderung des Lebensstils: Gewicht abnehmen und eine Steigerung der körperlichen Aktivität kann die Wirkung des Insulins verbessern und den Blutzuckerspiegel senken. Des Weiteren können die Ernährungsumstellung und die Raucherentwöhnung Fortschritte bringen. Erst wenn die ersten Schritte nicht helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken, kommt eine medikamentöse Therapie mit einem oralen Antidiabetikum in Frage. Die Auswahl des Wirkstoffes ist abhängig von den Lebensgewohnheiten, der Anzahl und möglichen Nebenwirkungen der eingenommenen Arzneimittel, den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie der Nierenfunktion des Betroffenen.

Die ärztliche Behandlung kann jedoch nur Erfolg haben, wenn auch der Betroffene den Diabetes ernst nimmt und seinen Lebensstil auf die Krankheit einstellt. Unbedingt zu empfehlen ist eine Diabetes-Schulung, um mit den Auswirkungen im täglichen Leben besser umzugehen. Wer zum Beispiel gelernt hat, seine Diabetestherapie an unterschiedliche Situationen anzupassen, kann problemlos verreisen und muss normale Alltagsaktivitäten nicht einschränken. Wer einen gesünderen Lebensstil pflegt, hat gute Chancen, sein Risiko für Folgeschäden zu reduzieren.

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