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Die Nieren bei Diabetes

Die Niere nimmt als wichtiges Ausscheidungsorgan für Flüssigkeiten und Giftstoffe eine Schlüsselrolle im Körper ein. Durch eine schlechte Stoffwechseleinstellung kann die Niere jedoch Schaden nehmen. Diabetes ist die häufigste Ursache für eine Nierenerkrankung, etwa 40 Prozent der in Deutschland betreuten Menschen mit Typ-2-Diabetes weisen einen Nierenschaden auf. Insbesondere wenn Diabetes über mehrere Jahre besteht, kann es als Folge zu einer Schädigung der Nierenkörperchen kommen. Daher wird empfohlen, dass Diabetiker einmal jährlich beim Arzt ihre Kreatinin-Clearance zur Beurteilung der Nierenfunktion bestimmen sollten.

Der Bundesverband Niere e.V. und der Deutscher Diabetiker Bund e.V. wollen mit ihrem Video darauf hinweisen, dass Diabetes ein häufiger Grund für eine Nierenerkrankung ist und somit zusammen gedacht werden muss. Sandra Schneller, die Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, ist selbst von einer Nierenschädigung durch den Diabetes betroffen und berichtet aus Ihrem Alltag. Wichtig ist beispielsweise eine optimale Blutzucker- und Blutdruckeinstellung. Denn Diabetes, Bluthochdruck und die Nierenschädigung bedingen sich gegenseitig und sollten daher ganzheitlich behandelt werden. Trotz eventueller Belastungen im alltäglichen Leben gibt es aber auch eine gute Botschaft: Achtsamkeit und ein bewusstes Leben kann die Gesundheit stärken. Und in einer Selbsthilfegruppe kann der Umgang mit der eigenen Erkrankung im Austausch mit anderen Betroffenen vertrauensvoll angegangen werden.

Achten Sie auf Symptome einer Herz-Kreislauf-Erkrankung!

Die Pandemie der Coronavirus-Krankheit hat sich weltweit ausgebreitet und wirkt sich auf das Leben eines jeden Menschen aus. Menschen mit bereits bestehenden chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes scheinen ein höheres Risiko für die Entwicklung von Komplikationen aufzuweisen.

Die Kardiologin und Chefärztin der Klinik für Innere Medizin am Katholischen Klinikum Mainz Frau Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz informiert, wie wichtig es ist, trotz der Coronapandemie auf Anzeichen eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes zu reagieren. Denn das Risiko, daran zu versterben ist hoch. Lassen Sie sich die Anzeichen des akuten Notfalls erklären und hören Sie, ob Männer und Frauen verschiedene Symptome entwickeln können.

Wie entsteht eine diabetische Nierenerkrankung?

Durch einen dauerhaft hohen Blutzucker werden im Laufe der Jahre die kleinen Blutgefäße im Körper geschädigt. Das erste Anzeichen dafür ist der Nachweis von Eiweiß (Albumin) im Urin. Schreitet die Schädigung der Nieren unbehandelt fort, nimmt die Eiweißausscheidung zu und Wasser wird vermehrt im Körper eingelagert (Ödembildung). Die Reinigung des Blutes erfolgt dann nur noch unzureichend und eine sogenannte Harnvergiftung tritt ein. Die Nieren werden somit dauerhaft geschädigt, eine chronische Niereninsuffizienz tritt ein.

Die Leiterin des Schwerpunktes Nephrologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Frau Prof. Dr. med. Weinmann-Menke erklärt Ihnen, wie es zu einer chronische Niereninsuffizienz kommt, welche Symptome die Erkrankung hat und was Sie tun können, um dies zu vermeiden. Messen Sie regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel sowie Ihren Blutdruck. Und mit speziellen Teststreifen können Sie zudem Eiweiß im Urin nachweisen.

Blood Sugar Lounge

Erkrankt ein Mensch an Diabetes, bedeutet das für den Betroffenen selbst als auch für seine Familie einen enormen Einschnitt. Nach der Diagnose erscheint Diabetes den Betroffenen und ihren Angehörigen oft als persönliche Katastrophe. Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag, eine bewusste Anpassung des eigenen Lebensstils umzusetzen. Auch auf der sozialen Plattform Blood Sugar Lounge verbinden sich die Menschen miteinander, sorgen für Austausch und aktuelle Informationen und motivieren sich gegenseitig.

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